Enttäuschungshaltung

18 11 2007

Auch Hegel kommt über eine Beschreibung des Problems nicht hinaus.

Wie Camus – nur ungleich verwirrender und unpoetischer – zeigt er die innere Widersprüchlichkeit, ja „Zerrissenheit“, von schlichtweg allem.

Dann, in einer in ihrer Ausführung unfassbaren Naivität, versucht er genau diese Widersprüchlichkeit zu überwinden. Dieses Vorhaben muss scheitern. Denn auch „Widersprüchlichkeit“ ist ein Begriff, der seine eigene Negation enthält. Geht er auf das Absolute, leugnet er seine Grundannahme.

Aber ist damit nicht schon etwas gewonnen? Beschreibt die daraus resultierende Dialektik nicht wenigstens irgendetwas?

Ha! Willkommen in der nächsten Runde!

[Verfluchtes Fliegenglas]

[[Hach!]]

[[[Und wer behauptet schon, Hegel verstanden zu haben?]]]

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Frage

21 07 2007

Warum handelt man als klar denkender Mensch bei Abwesenheit aller äußeren Zwänge und demgemäß maximaler Handlungsfreiheit nicht immer so, wie man will?

a) Auch als „klar denkender Mensch“ ist man unbewussten Vorgängen wehrlos ausgeliefert.

b) Unter den geschilderteten Umständen will man das, was man tut. Qua definitione.

c) Man muss mindestens differenzieren zwischen dem eigentlichen und dem aktualen Wollen.

oder

d) Das Rätsel der Volition ist unlösbar.

Andere Vorschläge? Oder gar DIE Antwort. Her damit!

[Als Fallbeispiel diene dieser Eintrag.]