Gegen die Trägheit

5 01 2008

Ein neues Jahr, ein neues social network. – Heute, genau ein Jahr nach diesem TP-Artikel und meinem Beitritt, werde ich es wieder verlassen. Nun, es schmerzt, aber es geht. Denn bliebe man nur bei StudiVZ, weil man die die dortigen „Freunde“, Fotos, Gruppen, Nachrichten etc. sonst vermissen würde, dann würde deren Rechnung voll aufgehen und man würde weiterhin für Holtzbrincks neuesten Profitgenerator unentgeltlich – nun – arbeiten. Ich habe Kaioo zwar noch nicht vollständig unter die Lupe genommen, aber es kann nur besser sein als das kommerziell orientierte StudiVZ.

Wer mag, darf sich gerne dieses Profilbild, das ich für mich angefertigt habe, kopieren und selbst verwenden.

Abschied von StudiVZ - auf zu Kaioo!

Man will bei Kaioo ja schließlich nicht alleine sein.

In einem wunderbar unprofessionellen Video stellen sich die Leute hinter Kaioo übrigens vor und beantworten allfällige Fragen.

[Ja, ich hätte Wichtigeres zu tun.]

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misc

2 12 2007

Merke: Es ist keine gute Idee, nach dem nachmittäglichen Hegel-Seminar abends vor dem Einschlafen noch in Hegels Phänomenologie zu lesen, um dann mit Sätzen wie diesen in einen unruhigen Schlaf hinabzusinken:

„Dies Bewußtsein [d.i. das skeptische Selbstbewußtsein] ist also diese bewußtlose Faselei, von dem einen Extreme des sichselbstgleichen Selbstbewußtseins zum andern des zufälligen, verworrenen und verwirrenden Bewußtseins hinüber- und herüberzugehen. Es selbst bringt diese beiden Gedanken seiner selbst nicht zusammen; es erkennt seine Freiheit einmal als Erhebung über alle Verwirrung und alle Zufälligkeit des Daseins und bekennt sich ebenso das andere Mal wieder als ein Zurückfallen in die Unwesentlichkeit und als ein Herumtreiben in ihr. Es läßt den unwesentlichen Inhalt in seinem Denken verschwinden, aber eben darin ist es das Bewußtsein eines Unwesentlichen; es spricht das absolute Verschwinden aus, aber das Aussprechen ist, und dies Bewußtsein ist das ausgesprochene Verschwinden; es spricht die Nichtigkeit des Sehens, Hörens usf. aus, und es sieht, hört usf. selbst; es spricht die Nichtigkeit der sittlichen Wesenheiten aus und macht sie selbst zu den Mächten seines Handelns.
[…]
Dieses unglückliche, in sich entzweite Bewußtsein muß also, weil dieser Widerspruch seines Wesens sich ein Bewußtsein ist, in dem einen Bewußstein immer auch das andere haben und so aus jedem unmittelbar, indem es zum Siege und zur Ruhe der Einheit gekommen zu sein meint, wieder ausgetrieben werden. Seine wahre Rückkehr aber in sich selbst oder seine Versöhnung mit sich […]“ (Hegel, Phänomenologie, Suhrkamp, Werke 3, S. 162f.)

Wer von den werten Lesern jetzt mit Spannung die Fortsetzung des Zitates erwartet (dessen Abbruch oben etwa mit dem Einschlafen des Lesers koinzidierte) und evtl. schon zur eigenen Hegel-Ausgabe gegriffen hat, der ist schon verloren.

Zum Glück aber – so hoffe ich – dürfte der obige Textausschnitt überwiegend zu krausen Stirnen und vorwurfsvollen Blicken führen. Entschuldigt bitte, aber ich wollte hier nur die (wahrscheinliche) Ursache dafür kundtun, warum ich mich am Samstagmorgen (besser: -mittag) so fühlte, als hätte ich die Nacht zuvor schlimmsten Alkoholmiss- bzw. gebrauch betrieben. Ganz, ganz schlimm! Und ein wirres Zeug hab ich geträumt…

Fazit: Keine Ahnung.

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So, aber damit das hier nicht gänzlich zum Hegel-Blogging verkommt (Nietzsche ahead!), auch mal etwas ganz tolles und praktisches: Kaioo!

Ich möchte nicht viel dazu sagen. Yet another facebook clone – könnte man meinen. Ist es aber nicht. Warum? Naja. Hier berichtet SPON und hier jemand namens Henning Schürig. Und Kaioo selbst hat natürlich auch was zu sagen.

Bitte mal anschauen. Die Idee ist toll. Dennoch wird Kaioo es angesichts der bereits etablierten Konkurrenz ziemlich schwer haben. – Nun, meine Mithilfe zum Welterfolg ist hiermit geleistet. (Und, nein, ich bekomme kein Geld dafür und tue es auch nicht nur wegen des Namens.)

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Kurz vor Schluss noch eine Kleinigkeit für die Fans von ungewöhnlichen bunten Bildern: Lucky Bastard! (via)

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Ach ja, und nicht nur ich, sondern auch die Jungs von Telepolis haben sich inzwischen „Free Rainer“ angesehen. Im Gegensatz zu mir schreiben sie allerdings darüber.

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[Schluss. Aus. Ende. – Schönen ersten Advent noch!]





Oder was?!

12 10 2007

rubbeln_oder_glatze.jpg

Warum musste ich nur beim Anblick und dem unvermeidlichen Lesen dieser dämlichen Werbung an diese obszöne Sesamstraßen-Parodie denken?

[Müll im Kopf]





Zeichen der Zeit

6 10 2007

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es-el.jpg

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[They’re back!]





Neulich im Buchladen

5 10 2007

im_buchladen.jpg

[Scherzkeks]





Auch ne Idee

27 06 2007

Literarische Aspekte





frühes Bloggen

15 04 2007

Hallo Welt!

[Wer nichts zu schreiben weiß, postet Bilder oder wechselt das Layout.]