Neues

19 01 2008

Ich habe in dieses Blog zwei neue Kleinigkeiten eingebaut, die anscheinend symptomatisch für gesteigerte Sendungswut sind. Als da wäre:

Nachdem es Twitter gefühltermaßen schon jahrelang gibt, bin nun auch ich dort gelandet. Wenn man „twittert“, dann teilt man der Welt (wie beim Bloggen) etwas mit. Der Hauptunterschied liegt nun in der freieren und zugleich beschränkteren Form, da man sich einerseits keine Gedanken über eine Überschrift machen muss (nicht einmal, dass man sie weglässt) und andererseits aber auf 140 Zeichen beschränkt ist. Hinzu kommt, dass es ein Leichtes ist, z.B. vom Handy aus (via SMS) zu twittern – also auch, wenn man unterwegs und eigentlich offline ist. Und was ich an SMS schon immer bemerkenswert fand, nämliche ihre technisch durch die Kürze erzwungene Prägnanz, könnte sich positiv auswirken, auch wenn es sich meist um Trivialitäten handeln wird. Das Schöne und was meines Erachtens den Erfolg des „micro-blogging“ ausmacht, ist die Zwanglosigkeit, die darin besteht, eben keinen vollständigen Blog-Eintrag verfassen zu müssen. Klar, dies ist auch so möglich – aber bei Twitter geht es gar nicht anders.

Wer also das Zeug, was ich über Twitter der Welt mitteile, lesen möchte, kann zum Beispiel hier rechts am Rand unter der Überschrift „kai347@twitter“ mitlesen. So, das war das eine.

Das andere sind Fundstücke, die bei meiner täglichen Blog-Lektüre so anfallen. Dies kann alles Mögliche sein. Einzige Gemeinsamkeit: Für mich interessant und der weiteren Verbreitung würdig. Quelle dieses mehr oder weniger steten Stroms von Blog-Einträgen ist der Feedreader von Google, bei dem man als Leser einzelne Elemente in einen individuellen RSS-Feed zusammenstellen kann. Auf jeden Fall habe ich bemerkt, dass, wenn ich etwas interessantes/begeisterndes/lustiges im Web gesehen hatte, dann habe ich es vielleicht zwei, drei Leuten direkt gemailt und damit quasi abgehakt, d.h. unter anderem, dass ich es nicht gebloggt habe, auch wenn es eventuell bloggenswert gewesen wäre. Argh, ach, egal. Wenn man mag, kann man nun jedenfalls rechts am Rand unter „Feedreader“ die Sachen finden, die ich selbst gelesen und auch für andere interessant befunden habe.

So, ich muss aufhören mit dieser geekigen Webzwonull-Geschichte. Ist ja auch alles nichts Neues.

[Ach ja, ich bin fertig.]

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Gegen die Trägheit

5 01 2008

Ein neues Jahr, ein neues social network. – Heute, genau ein Jahr nach diesem TP-Artikel und meinem Beitritt, werde ich es wieder verlassen. Nun, es schmerzt, aber es geht. Denn bliebe man nur bei StudiVZ, weil man die die dortigen „Freunde“, Fotos, Gruppen, Nachrichten etc. sonst vermissen würde, dann würde deren Rechnung voll aufgehen und man würde weiterhin für Holtzbrincks neuesten Profitgenerator unentgeltlich – nun – arbeiten. Ich habe Kaioo zwar noch nicht vollständig unter die Lupe genommen, aber es kann nur besser sein als das kommerziell orientierte StudiVZ.

Wer mag, darf sich gerne dieses Profilbild, das ich für mich angefertigt habe, kopieren und selbst verwenden.

Abschied von StudiVZ - auf zu Kaioo!

Man will bei Kaioo ja schließlich nicht alleine sein.

In einem wunderbar unprofessionellen Video stellen sich die Leute hinter Kaioo übrigens vor und beantworten allfällige Fragen.

[Ja, ich hätte Wichtigeres zu tun.]