Wilde

31 08 2007

»Welch töricht Ding die Liebe ist,« sagte der Student als er davon ging. »Sie ist nicht halb so brauchbar wie die Logik, da sich mit ihr nichts beweisen läßt und sie erzählt immer von Dingen, die niemals geschehen werden, sie läßt einen Dinge glauben, die nicht wahr sind. Wirklich, sie ist sehr unpraktisch und heutezutage ist praktisch zu sein alles, ich sollte wieder zur Philosophie zurückkehren und Metaphysik studieren.« [Quelle]

Dieser Schluss gefällt mir.

[Und auch nicht.]

Advertisements




Einsamkeit & Freiheit

25 08 2007

Sie ist weg.

[Und die Astronomen entdecken das Sommerloch.]





Toni

6 08 2007

Für sowas mag ich ihn. Wun-der-bar!

[Ja, der freie Fall.]





Wittgenstein previsited

5 08 2007

„Und wie es ebenfalls nicht unmöglich ist, auf einer Leiter in die Höhe zu steigen und nach dem Aufstieg die Leiter mit dem Fuß umzustürzen, so ist es nicht unwahrscheinlich, dass der Skeptiker, wenn er gleichsam auf der Treppe des Arguments, das zeigt, dass es den Beweis nicht gibt, zur Begründung des Vorgegebenen gelangt ist, dann gerade dieses Argument aufhebt.“
(Sextus Empiricus: Gegen die Dogmatiker, Buch 2 (= adversus mathematicos 8), § 481, Übersetzt von Hansueli Flückiger)

Vgl. Wittgenstein, TLP 6.54

[Abführmittel]





Beruhigend

3 08 2007

„Wirkliches Verstehen wird es nicht geben – wir Menschen missverstehen uns ja selbst sehr oft.“

[Monika Henzinger im TP-Interview]