This is your life …

5 09 2006

Ich verliere es. Und das Schlimmste dabei: Ich spüre, wie es mir entgleitet. Es bleibt nur die Angst, nicht einmal dies mehr zu spüren – eines Tages.

Das, worum es geht, ist nicht mit Worten zu fassen. Es ist – Camus‘ Gefühl des Absurden nicht unähnlich – wie ein „Funke“ (so habe ich es mal genannt) im Inneren, etwas wie der Blick „sub specie aeternitatis“ beim späten Wittgenstein – kurzum: etwas Wunderbares.

Doch all die Worte darum, die es beschreiben und so festhalten wollen, sind nur grau und kalt und letztlich völlig leer. Und genau so sind auch meine Erinnerungen daran. Ich spüre (zum Glück) noch, das etwas fehlt. Und mir graut vor dem Tage, an dem ich es gänzlich verloren habe und mir auch dieser Text hier nur als dumpf-naives Geschriebsel vorkommen wird.

[… and it’s ending one minute at a time]

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