That equals true.

30 09 2006

TR-UE

[Ja, ich bin auch drauf. Aber wohl hinreichend unkenntlich.]





Go to hell!

30 09 2006

Evaluation

[Neulich in den Schließfächer-Katakomben der Uni gefunden. Klebend an einem – nun – Schließfach.]





Das ist es.

26 09 2006

Jemandem so nah sein und ihn festhalten, wie es nur irgend geht. – Und dabei doch den möglichen Abschied stets akzeptieren.

Etwas besitzen, verteidigen und fordern. – Und sich doch ohne Sorge von allem trennen können.

Eine Wahrheit, Ansichten und Prinzipien haben, handeln und urteilen. – Und doch nichts davon als absolut und universell durchsetzen wollen.

Es ist immer beides: haben und nicht haben. Und die Einheit bin ich.

[Der Logiker nimmt Reißaus und Hegel freut sich.]





25 09 2006

Das fachliche Ergebnis dieser Lehre war, wenn ich es zusammenfassen müsste: Eine denkerische Unschreckbarkeit. Sozial würde ich das allerdings Verwüstung nennen. Es hat dabei zweifellos Vorteile, die Unschreckbarkeit zu bewohnen, die man sich, wenn man starke Bilder mag, als eine stürmische und baumlose Ebene denken kann, ohne die Schluchten des Zynismus, auch ohne gläserne Türme und rosane Pferde allerdings. Es hat Vorteile, zu Hause zu sein in dieser Ebene, man gewinnt eine monströse Sicherheit. Monströs, denn der Zustand ist gefährlich und schrecklich, weil man im Umgang mit Menschen die unmenschlichste Option hat: Sich wegzudrehen und sich nicht wieder umzudrehen und einfach weiter zu gehen, wie man das gewohnt ist, weil man es kann; hart, unbedrohbar und dumm.

Danke! Ich habe mich nicht getraut, diesen Text dort zu kommentieren. Ich war wortlos, wie ich es in jenen seltenen Momenten gewesen bin, in denen ich mich wirklich verstanden fühlte. Nicht, dass mich jemals jemand verstanden hätte, doch ist es stets unheimlich und – ja – bezaubernd, eine Parallele zumindest zu beobachten. Wenigstens zu spüren, dass man, obzwar unweigerlich allein, dies ja vielleicht doch nicht ist.

[„dumm“ – Ja, derzeit bin ich dumm.]





Nachtrag

25 09 2006

Wer's glaubt wird selig!

Man füge bitte in Gedanken ein „, glaubst du.“ hinzu. Fertig.

[Banalität und Macht des Glaubens. Schön! Nur bei mir wirkt er nicht. Man könnte nun weinen. Oder sich darüber freuen. Oder einfach weiter machen, wie bisher.]





Entlarvt die Ideologen!

25 09 2006

Auf geht’s:

Der europäische Kritiker, der sich der Aufklärung rühmt, aber die Unmündigkeit immer nur am anderen erkennen will.

… verliert, denn er ist sich nicht treu. – Gut erkannt!

Wessen Glaube abweichende Überzeugungen nicht ertragen kann, der ist nicht gefestigt im Glauben.

So, und damit wären wir genau an dem Punkt des nichtsdestotrotz lesenswerten Artikels, an dem der Konflikt sichtbar wird, ja, woran er sich entzündet. Denn was ist, wenn der Inhalt des eigenen Glaubens eben „abweichende Überzeugungen“ nicht ertragen kann? Dann ist man darin nicht „gefestigt“, so sagt es die „europäische Kritiker[in]“ Carolin Emcke.

Das alte Dilemma… Aber gut, wenn öffentlich daran gerüttelt wird!





In Memoriam PLIF

23 09 2006

Ignore this text.

Blogging 2012

The Real World

BrainwormsHemingwayThe Toast Paradox

The Parking Lot is Full – Immer wieder verstörend, lustig, wunderbar!

Ab ins Archiv, alle anderen ansehen und krank lachen!

[Was man nicht alles so in alten Verzeichnissen findet… (Als Schuhkarton wäre es mit einer leisen Staubschicht überzogen gewesen.) – Fein!]