
[Ja, ich bin auch drauf. Aber wohl hinreichend unkenntlich.]

[Ja, ich bin auch drauf. Aber wohl hinreichend unkenntlich.]

[Neulich in den Schließfächer-Katakomben der Uni gefunden. Klebend an einem - nun - Schließfach.]
Jemandem so nah sein und ihn festhalten, wie es nur irgend geht. – Und dabei doch den möglichen Abschied stets akzeptieren.
Etwas besitzen, verteidigen und fordern. – Und sich doch ohne Sorge von allem trennen können.
Eine Wahrheit, Ansichten und Prinzipien haben, handeln und urteilen. – Und doch nichts davon als absolut und universell durchsetzen wollen.
Es ist immer beides: haben und nicht haben. Und die Einheit bin ich.
[Der Logiker nimmt Reißaus und Hegel freut sich.]
Das fachliche Ergebnis dieser Lehre war, wenn ich es zusammenfassen müsste: Eine denkerische Unschreckbarkeit. Sozial würde ich das allerdings Verwüstung nennen. Es hat dabei zweifellos Vorteile, die Unschreckbarkeit zu bewohnen, die man sich, wenn man starke Bilder mag, als eine stürmische und baumlose Ebene denken kann, ohne die Schluchten des Zynismus, auch ohne gläserne Türme und rosane Pferde allerdings. Es hat Vorteile, zu Hause zu sein in dieser Ebene, man gewinnt eine monströse Sicherheit. Monströs, denn der Zustand ist gefährlich und schrecklich, weil man im Umgang mit Menschen die unmenschlichste Option hat: Sich wegzudrehen und sich nicht wieder umzudrehen und einfach weiter zu gehen, wie man das gewohnt ist, weil man es kann; hart, unbedrohbar und dumm.
Danke! Ich habe mich nicht getraut, diesen Text dort zu kommentieren. Ich war wortlos, wie ich es in jenen seltenen Momenten gewesen bin, in denen ich mich wirklich verstanden fühlte. Nicht, dass mich jemals jemand verstanden hätte, doch ist es stets unheimlich und – ja – bezaubernd, eine Parallele zumindest zu beobachten. Wenigstens zu spüren, dass man, obzwar unweigerlich allein, dies ja vielleicht doch nicht ist.
["dumm" - Ja, derzeit bin ich dumm.]

Man füge bitte in Gedanken ein „, glaubst du.“ hinzu. Fertig.
[Banalität und Macht des Glaubens. Schön! Nur bei mir wirkt er nicht. Man könnte nun weinen. Oder sich darüber freuen. Oder einfach weiter machen, wie bisher.]
Auf geht’s:
Der europäische Kritiker, der sich der Aufklärung rühmt, aber die Unmündigkeit immer nur am anderen erkennen will.
… verliert, denn er ist sich nicht treu. – Gut erkannt!
Wessen Glaube abweichende Überzeugungen nicht ertragen kann, der ist nicht gefestigt im Glauben.
So, und damit wären wir genau an dem Punkt des nichtsdestotrotz lesenswerten Artikels, an dem der Konflikt sichtbar wird, ja, woran er sich entzündet. Denn was ist, wenn der Inhalt des eigenen Glaubens eben „abweichende Überzeugungen“ nicht ertragen kann? Dann ist man darin nicht „gefestigt“, so sagt es die „europäische Kritiker[in]“ Carolin Emcke.
Das alte Dilemma… Aber gut, wenn öffentlich daran gerüttelt wird!
The Parking Lot is Full – Immer wieder verstörend, lustig, wunderbar!
Ab ins Archiv, alle anderen ansehen und krank lachen!
[Was man nicht alles so in alten Verzeichnissen findet... (Als Schuhkarton wäre es mit einer leisen Staubschicht überzogen gewesen.) - Fein!]
Auch, wenn ich mit dem aktuellen Anblick noch am ehesten zufrieden1 bin, so hätte ich doch gern mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Eine feste Breite, z.B., wäre gar nicht schlecht.
Doch gefallen mir all die wordpress.com-Standard-Layouts mit fester Breite aus unterschiedlichen Gründen nicht. Und die Möglichkeit, hier auch nur irgendetwas händisch zu frickeln™, gibt es nicht.
Andererseits ist mir WordPress aber wesentlich lieber als Antville, welches ja auf twoday.net und blogger.de (zusammen mit beschränktem Speicherplatz oder Werbung) kredenzt wird.
Dann gibt es da ja noch myblog.de, welches mir auch nicht symphatisch ist (und zudem google ads enthält).
Apropos Google: Es gibt ja noch blogger.com bzw. blogspot.com, was ich mir derzeit ansehe. Vielleicht kommt dabei ja was raus…
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1 Eigentlich widert mich der „aktuelle Anblick“2 regelrecht an. Ich bitte um Verzeihung.
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2 Es ist doch auch irgendwie schade, dass, wenn man im Archiv eines Weblogs stöbert, sich das Design nicht wieder auf den Stand bei der Veröffentlichung des Beitrages Postings zurück ändert. Ein Leser in der Zukunft – so wie vielleicht gerade du einer bist – kann dann den Inhalt gar nicht mehr ganz erfassen.
hätte mir ja auch ein flickr-Account genügt.
[Hier wird noch (mehr) Text kommen. Ich glaube ganz fest daran. Doch muss ich derzeit der Magisterarbeit Priorität einräumen und für diese zumindest schon mal ein Gerüst erarbeiten.]
[Und dass ich mich zudem noch im Blogger-Selbstfindungsprozess© befinde, dürfte offenkundig sein.]